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Vortrag auf der MedConf

Fachvortrag über Refactoring, München und virtuell

21. Oktober 2020 | 16:00 - 16:45 Uhr

Referent: Thorsten Philipp  (Projektleiter & Softwarearchitekt)

Referent: Thorsten Philipp (Projektleiter & Softwarearchitekt)



„Refactoring in den Projektalltag einbinden“

Torsten Philipp, Softwareentwickler im Bereich Medizintechnik, gibt Einblicke in die Praxis und berichtet von den Erfahrungen, die wir bei macio gemacht haben.

Was lernen die Zuhörer*innen in dem Vortrag?

Je länger eine Software auf dem Markt ist, desto stärker erodiert der Code hinter dieser Software. Um die Erosion zu vermeiden, ist Refactoring notwendig. Im industriellen Bereich erreichen Softwarelösungen häufig eine Lebensdauer von 10 Jahren und mehr. In diesen Bereich stoßen natürlich auch Applikationen aus der Medizintechnik vor. Aus dem Grund ist das Thema Refactoring ein wichtiges Werkzeug für den mittelfristigen und langfristigen Erfolg von medizinischen Softwarelösungen.

Im Vortrag werden wir uns im ersten Teil dem Schreckgespinst Refactoring nähern. Woher stammen Vorbehalte gegen Refactoring? Wir ergründen, warum es wichtig ist und welchen Effekt es auf den Business Value eines Produktes hat. Gleichzeitig diskutieren wir, ab wann Refactoring sinnvoll ist. Diese Frage sollte möglichst früh behandelt werden, um eine Gewichtung für das Vorgehen zu ermitteln. Als Softwaredienstleister haben wir bei macio viel Erfahrung aus unseren Projekten aufbauen können. Wir kennen die Hürden und Fallstricke eines Refactorings und können einschätzen, wann es gegebenenfalls sinnvoll ist und wann nicht.

Im zweiten Teil wollen wir uns einige Techniken anschauen, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben. Gerade bei großen Applikationen mit stark erodiertem Code kann die falsche Technik zum falschen Zeitpunkt für zu starke Disruption in der Softwarelösung sorgen und den Release verzögern. Um das zu verhindern, schauen wir uns außerdem eine der wichtigsten Prozesstechniken für Refactoring an: Test Driven Development. Diesen Begriff haben schon viele gehört, können sich aber wenig darunter vorstellen, wenn sie es nicht live in einem Softwareentwicklungsprozess erlebt haben. Test Driven Development geht immer Hand in Hand mit automatisierten Tests, wie z. B. Unit-Tests und automatisierten UI-Tests. Dort stellt sich dann aber schnell die Frage, wie sich diese Prüfungen laut 62304 einsortieren lassen und welche Dokumentationsform geeignet ist. Denn automatisierte Tests haben die Eigenschaft, dass sie schnell in der Quantität ansteigen und die normative Dokumentation dadurch zur Herausforderung werden kann.

Anmeldung

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Termine

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21. Oktober 2020

München und virtuell

Vortrag auf dem ESE Kongress

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4. Mai 2021

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30. November 2020

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3. März 2021

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